Quer durch den Frühling Frankreichs

  


oder ...mit den Grizzlys auf den Spuren der Gallier...


Unterwegs mit 4x4 ATV's

 


Wochenende Anfang Mai 2001
Wunschziel: der französische Atlantik. Schon immer.
Einmal diese steile Klippen bestaunen, die Brandung weit unten, die tosenden, brechenden Wellen. Das wäre wunderschön. Der Himmel allein weiss es, ob wir das schaffen werden. Aber wo ein Wille ist, da ist auch das femaja-team nicht weit...

Wir haben geschlagene 4 Wochen Zeit quer durch ganz Frankreich zu fahren.
Die Vorfreude darauf steigt ins Unermessliche. Die Packerei wird wie immer zu einer Orgie. Wie soll nur alles wieder sein Plätzchen finden? Eigentlich wäre ein Lastwagen gar nicht das Dümmste.
Derweil kriegt unsere neue Hunde-Box für Jack im wahrsten Sinne des Wortes ihren letzten Schliff. Ich weiss nicht wieviele Arbeitsstunden Felix in dieses Polyester-Wunderding reingesteckt hatte, es waren ziemlich viele. Aber die handwerkliche Glanzleistung und der Kampf gegen die Zeit hatten sich gelohnt. Die Kiste ist und bleibt wohl ein riesiges Ungestüm, aber ist längst nicht mehr dieses megagrosse schwarze Bauwerk von anno dazumal mit fast 100 kg.
Stolz prangt das neue Taxi von Jack auf seinen Sylentblöcken auf uns niedriges Volk herunter. Erhaben wie ein Betonklotz auf Rädern...
Jack, unser belgischer Schäferhund, fühlt sich pudelwohl in seinem rollenden Haus. Die Box ist bei jedem Wetter schön kühl, die Motorengeräusche sind best-
möglichst weg-isoliert worden und überhaupt: Felix, ich bin stolz auf Dich!
Und wenn wir schon dabei sind, kann ich ja auch gleich unser restliches Hab und Gut aufzählen, welches an dieser grossen Fahrt teilhaben darf.
Also, da wären mal hundertundzweiundsiebzig Werkzeugsutensilien. Mindestens eine Akku-Bohrmaschine, Spezialwerkzeuge, Magnetschalen, ein riesiger Luxus-Werkzeugkoffer, eine Materialschlacht von Batterieladegeräten samt Batteriewächter, schusssicherer Batterie, einen Kühlschrank mit
Schwingkompressor und halt so das übliche was man zum Campen braucht. (Frisbée, Dartspiel, Badelatschen etc.).
Tja, das heisst auf französisch: Rien ne vas plus. Das Spiel möge beginnen...

Montag, 7. Mai 2001
Den Starter unserer beiden ATV's liessen wir fast gleichzeitig an. Brummel, Brummel. Das Abenteuer kann beginnen! Die Bündner Berge und der Schnee verschwinden für die nächsten Wochen aus unserem Blickwinkel.

Dienstag, 8. Mai 2001
Nach der letzten Übernachtung in einem "richtigen" Bett bei unserem Freund Moise in Dübendorf kann es wirklich losgehen.
Hoch oben im Jura passierten wir die Grenze. Nicht ohne dass der Zöllner seine obligate Litanei über unsere komischen Gefährte loswerden musste. "C'est qua ça? Und: c'est interdit en France", so in diesem Stil. Ja, ja, wissen wir. Ätsch-bätsch.
Unsere Maschinchen sind in der guten alten Schweiz aber homologisiert und desshalb dürfen wir. Nochmals ätschi-bätschi, Wir "dürfen" dann weiterdonnern.
Die Strecke zum Ferienhäuschen unserer Freunde Agi + René ist noch weit in den Vogesen versteckt. Unsere Boliden donnerten an Dörfchen und Städtchen vorbei, immer Richtung Bains-les Bains.
Und beim zweiten Anlauf fanden wir auch das niedliche kleine Häuschen, versteckt hinter einem Bauernhof.
Und da wartete natürlich die grosse Überraschung! Unser Anhänger samt Klappzelt, mit allen Campingsachen, Geschirr, Pfannen, Tisch und Stühle, Wasserkanistern u.s.w.
Gugus, da simmer! Na, schon vermisst, du kleiner Anhänger, du? Wir waren wieder vereint. Unser glorreicher Zusammenschluss musste gefeiert werden!
Nachdem wir auf Baumann's kleinem Areal unsere Habseligkeiten komplett in alle Ecken verstreut hatten, alles wieder irgendwo anders versorgt hatten, wurden, wie üblich am ersten Ferientag, Spaghetti aufgetischt. Ein Gläschen Wein als Anpfiff unserer Ferien wäre nicht schlecht dazu. Blöderweise waren alle Läden wegen einem Feiertag zu, so stiessen wir halt würdevoll mit nem Gläschen Wasser auf unser Abenteuer an.



Die erste Nacht im Himmelbett wurde uns durch eine wahnsinnige Kuh, die nebenan unermüdlich ihren Liebesgesang vortrug, auf eine lustige, aber hartnäckige Art, versüsst. Man hätte meinen können, was der Geier, was die arme Kuh, die blöde, hatte.
Aber zwischendurch hatten wir wie die Murmeltiere geschlafen. Wir Menschlein im oberen Stock und das Hundilein im Extra-Zelt einen Stock tiefer.


Mittwoch, 9. Mai 2001

Der Weckruf kam wieder von der Kuh. Kein Kikkerki, sondern ein herzzerreissendes Muahamuhmauhmuhahuummmmuhundnochmalsvonvornemuh.
Ja, dann guten Morgen! Die Sonne lachte mit uns mit. Und mit der Sonne im Rücken brachen wir auf zur Durchquerung von Frankreich!
Wie ein kleiner Zirkus zogen wir von Dorf zu Dorf. Durch ein wundervolles Frankreich im Frühling. Wiesen, Wälder, Felder, alles blühte. Endlos scheinende Rapsfelder mit ihrem speziellen Geruch säumten unseren Weg. Die Region Haute-Saône, Richtung Djion, immer auf kaum befahrenen Hauptstrassen war ruhig und gediegen. Die Region Côte d'Or hat ihren Namen bestimmt durch den Raps erhalten. Wie Gold stechen einem die riesigen gelben Felder ins Auge. Verstärkt durch den blauen Himmel, den Kontrast zu den grünen Feldern, ein eindrückliches Farbschauspiel.


  


In Venarey-les Baumes, nordwestlich von Djion, schlugen wir unser Nachtlager auf. Der neu erworbene Pfadi-Kochkessel wurde mit einem feinen Ratatouille auf köstliche Weise eingeweiht.
Gespannt, welches Tier uns diese Nacht unterhalten würde, schlummerten wir ein. Irgendein Nachtvogel, der fleissig die Tonleiter rauf und runterrutschte, half uns fleissig beim Vögel...äh...Schäfchen zählen...

Donnerstag, 10. Mai 2001
Wohl keine Sekunde zu früh erwachten wir beide. Die Uhr zeigte zwar erst 7.15h. Aber wir hatten so gut geschlafen, dass das wohl keine Rolle spielte. Vielleicht war es auch ein interner Selbstschutz gewesen, der uns aufwachen liess.? Denn keine Minute später heulten Sirenen lauthals neben uns auf. Herjee! Was war denn das? Neben uns floss der Canal de Bourgogne. Lief der etwa über? War das Wasseralarm? Mensch, wie kann man am Morgen so brutal sein?
Des Rätsel's Lösung kam wenig später, Ich weiss nicht wieviele Feuerwehr-Autos auf der Gasse waren und heulend in der Ferne verschwanden. Aber es hat gereicht um endgültig aufzustehen. Tschüsi warmer Schlafsack, bis am Abend.

Unsere heutige Tagesetappe hat uns im nachhinein selber überrascht. Erstaunlich von der Distanz, und von unserer Routenplanung. So in etwa einmal links, einmal rechts abbiegen. Grundrichtung irgendwo an den Atlantik!
Dies war wohl tief in unserem Innern das Hauptziel. Bestimmt haben wir einige Sehenswürdigkeiten im Burgund unbemerkt links (oder rechts...?) liegen gelassen. Aber alles kann man gar nicht sehen, und sehen wollten wir mal grundsätzlich das Meer. Punkt.
Durch den umwerfenden "Parc Naturel Régional du Morvan" (ausser Bäumen und Wäldern sahen wir keinen Unterschied zu der restlichen Landschaft), ging's weiter Richtung Loire.
Die Region Loire werden wir uns für den Rückweg aufsparen. Einer der letzten wild belassenen Flüsse Europas muss man sehen. Und natürlich seine Schlösser. Wau, darauf freu ich mich jetzt schon.
Auf unserer heutigen Route kamen wir dem Gebiet der Flüsse Loire, Indre, Vienne und Cher schon recht nahe. Und schon bald begann ich wie ein Radargerät hin- und herzuschwenken. Wer weiss schon hinter welchem Waldstück ein Schlösschen auftauchen könnte?
Wir waren im Zentrum Frankreichs (Centre) angekommen. Ein schönes Gefühl. Ein ferienmässiges Wahnsinns-Gefühl. He, wir zwei Verrückten, mit unseren Quads, mit dem Hund hintendrauf! So in etwa fühlte man sich, wenn die Leute in den Dörfern in den Strassencafés vergassen die Zuckerdose abzustellen, wenn die Bauern auf den Feldern mit offenem Munde stehen blieben und ihre Arbeit ruhte, wenn ganze Schulhöfe leergefegt waren, weil alle Kinder am Zaun hingen und uns lachend zuwinkten.
Es ist eine abwechslungsreiche und offene Art so zu reisen. Praktisch allen Menschen, an denen wir vorbeifahren, können wir ein Lächeln entreissen. Bei jedem Halt werden wir bestaunt. Manche bleiben wie angewurzelt stehen, andere winken uns zu, zeigen mit dem Daumen nach oben und rufen "bonne route". Gute Reise. Viele fragen was die Kiste hintendrauf beinhaltet und wenn wir ihnen lachend erklären, sie sollen auf die andere Seite laufen und selber schauen, sind sie völlig hingerissen. Eine Box mit einem Wolf drin! Ja, das ist dann "änkräiahbll"! (für die des französisch nicht mächtigen: "des isch jo fesch...").
So kommen wir immer wieder in den Genuss Land und Leute kennenzulernen. So stellen wir uns das Reisen vor. Staunen und bestaunen. Aufnehmen, was es alles gibt auf der grossen Welt und es geniessen. Dieses schöne, verrückte Leben zu erleben!
In Vatan, westlich von Bourges, fanden wir einen Camping. Eine kleine Karawanen-Stadt mit fahrenden Arbeitern hatte sich dort bereits niedergelassen. Nach anfänglichem Zögern belagerten uns dann bald alle Männer dieses Clans. Alle redeten wild drauf los. Als sie sich überzeugen konnten, dass unser Hundchen ein lieber Kerl ist, ging's erst richtig los. Fragen über Fragen, querbeet durcheinander. Irgendwie ziemlich anstrengend, wenn man nicht so schnell in ihrer Sprache drauflos antworten kann, aber amüsant. Und irgendwann waren wir am Zuge und fragten wo's wohl am schönsten sei am Atlantik etc. Obs, dass sie sich fast in die Haare kriegten, wo wir am besten hinfahren sollten, und wo nicht, hätte ich nicht so leichtfertig gefragt. So konnte ich wenigstens wieder mal eine richtige französische Konversation mit allem Drum und Dran erleben. Und das klingt wunderschön. Irgendwann landeten die Herren wieder auf dem Teppich und trotzdem...wir zwei wussten nicht genau, wem wir jetzt hätten zuhören sollen, weil alle miteinander drauflos debattierten.
Wie so üblich wurden wir auch diese Nacht unterhalten. Aus dem gegenüberliegenden Bungalow, wo sich eine Dame ihren Frust mit Möbel rumschieben abreagierte, kamen die hässlichen Geräusche her. Erstaunlich war, dass in einem so kleinen Gartenhäuschen so viel und sooo laut etwas herumgeschoben werden konnte. Das Lachen konnten wir uns trotzdem nicht verkneifen, wenn es drüben wieder anfing zu rumpeln. Hobbys gibt's.

Freitag, 11. Mai 2001
Also, wenn wir schon im Loire-Gebiet sind, muss mindestens ein Schloss jetzt schon bestaunt werden. In Valençay bot sich mir die Gelegenheit. Das "Château de Valençay". Felix und Jack (diese Banausen) blieben auf dem Parkplatz, während dem ich mit Kamera bewaffnet, in die königliche Zeit der alten französischen Schlossherren eintauchen durfte.
Nur schon meine eigenen Schritte auf der kieselbedeckten Parkallée zum Schlosseingang liessen mich abschweifen. Wie mondän und überdimensional diese Anlagen gebaut wurden!
Wir sind durch so viele kleine Dörfer gefahren, noch mit Pflastersteinen besetzte enge Gassen, verwinkelte, ganz nah aneinander gebaute alte Steinhäuser. Fast konnte man daraus das alte Dorfleben herauslesen. Alte Gutshöfe, mit schönen gemauerten Kornspeichern. Und dann hier in diesem Château dieser Überfluss an Platz und Raum.
Mit Ehrfurcht und grossen Augen schritt ich weiter. Wurde dort, wo früher sehr wahrscheinlich der Adel mit Handkuss und Kniebeuge empfangen wurde, erstmals durch Eintrittsgeld erleichtert. Auch das muss wohl sein, sonst würde nicht alles so schön hergerichtet sein.
Die Gartenanlage ringsherum bot wohl alles, was zu dieser Jahreszeit blühen konnte. Alle Sträucher schön in Reih und Glied, Büsche genau symmetrisch zurechtgestutzt. Hier war die Natur fast überlistet worden. Im Park nebenan grasten friedlich Dammhirsche. So wird es wohl schon immer gewesen sein.
Ein eingebildeter Pfau stolziert erhaben an mir vorbei. Er darf auf den fein säuberlich geschnittenen Rasen. Ich nicht. Ich stolziere auch an ihm vorbei. Merke, dass ich mit meinen schmutzigen Cargo-Hosen und der Baseballmütze wohl eine ziemlich klägliche Version einer Schlossherrin abgebe; und jage ihn zum Trotz ein wenig vor mir her...
Die Eingangshalle widerhallt fast. Mit einem Audiogerät könnte ich die ganze Geschichte dieses Schlosses von Zimmer zu Zimmer selber entdecken. Aber das lass ich sein. Mein Kunstdenken geht so weit, dass ich "nur" schauen möchte. Meine eigenen Gedanken schweifen lassen kann wie die Bewohner von damals mit ihren seidigen Roben durch diese endlosen Gänge gerauscht sind. Auf den übergrossen Porträts ist es unschwer zu erkennen, wie eingebildet und selbstherrlich diese Menschen teils gewesen sein mussten. Kalt und arrogant blicken sie für immer und ewig aus ihren Bildern heraus auf mich und die leeren Gänge. Es ist faszinierend in diese Gesichter zu blicken. Und gleichzeitig erschaudert es mich.
In der Küche, tief unten im kalten Keller versteckt, liegen noch alte Menue-Karten bereit, einst für ein grosses Dinner vorbereitet und hergerichtet.
In den Schlafgemächern alles so hergerichtet, als würde die kleine Duchesse gleich reinstolzieren um ihr Gewand zu wechseln. Im Musikzimmer taucht man mit klassischer Musik im Hintergrund in jene Zeit ab, wo hier kleine Konzerte auf dem alten Klavier vor erlauchtem Publikum gehalten wurden.
Auf jeden Fall ein Besuch wert, wer sich für die alte Geschichte einer ruhmreichen Epoche interessiert, mit all ihrem pompösen Denken und den vielen Intrigen und Geschichtchen.


   

Ich bewunderte Felix, dass er Geduld hatte so lange auf mich zu warten. (was blieb ihm auch anderes übrig...). bis ich meinen Trip in die Vergangenheit beendet hatte.
Ich hätte wohl noch tausendmal anhalten können um all diesen Wegweisern mit der Aufschrift "Château" zu folgen. Bei einem konnte ich es mir nicht verkneifen. Das sagenumwobene Wort "Pyramide de ... irgendwas" lockte mich. Was könnte das wohl sein? Mit Blinkzeichen zwang ich Felix anzuhalten. Wie ein kleines Kind setzte ich meinen Unschuldsblick auf und sagte: "Will Pylamideh schauen gehn, bitteee!" Okay, geboingt. Wir frästen durch die alten königlichen Wälder zurück und biegen den Wegweisern Richtung Pyramiden nach. Die Strassen sind schnurgerade angelegt. Von weitem sehe ich etwas. Ganz gespannt gebe ich weiter Gas. Das Ding rückt näher. Wobs! Eine kleine Säule mit einer runden Kugel oben drauf steht am Wegesrand. Ja, aber...das kann es wohl nicht gewesen sein, oder? Also ich tue mal nichts dergleichen und fahre weiter. "Meine" Pyramide kommt schon noch, ganz sicher. Die Strasse endet. Meine Mundwinkel können sich nicht entscheiden ob sie nach oben oder nach unten wollen, halte ich an. Felix braust heran und bricht in schallenden Gelächter aus. Pyramide? Ho...Ho...HaHaHa...da ist ja unsere Fahnenstange zu Hause mit zwei Meter Höhe noch grösser; und die hat wenigstens eine Funktion...Ho...Ho...HaHaHa..., die hält nämlich den Birnbaum...Ho...Ho...HaHaHa...!

  


Okay, okay, find's auch komisch. Habe zwar nicht gerade die Pyramiden von Ägypten im Auge gehabt, aber wenigstens etwas in diese Richtung. Zahnstocher mit Golfbällen obendrauf kann ich auch errichten. (Die wahre Bedeutung dieser Säulen habe ich nicht raus gefunden...sorry).
Also fahren wir weiter. Beide immer noch ein Grinsen im Gesicht. Die einen ein schmollendes, die anderen ein hämisches.
Einmal entdeckte ich noch ein Schild mit Wegweisern zu einem Labyrinth. Wage es aber nicht Felix nochmals Blinkzeichen zum halten zu geben. Die vorherige Schmach sass noch zu tief...Wer weiss, was sich dahinter versteckt hielt?

Über den Fluss Vienne kamen wir dem Atlantik schon wieder einen Resten näher. Langsam aber sicher wollten wir bald mal auf Campingsuche gehen. Doch zuerst musste natürlich wieder mal was passieren. Kläng. Brummel. Brummel. Kläng. Guten Tag, Antriebsriemen, auch zu Hause? Was uns vor einem Jahr fast 2 Tage gekostet hatte, mit allen Umtrieben und Frust, hat Felix - der Obermech - in knapp 2 Stunden am Strassenrand wieder hingekriegt. Mir, besser dem Quad, hat's klassisch den Antriebsriemen abrasiert, im Pully waren die Metallringe aus der Fassung und ich hatte einen Heidenschreck. Tschüss Ferien, tschüss Atlantik, hallo TCS. Aber denkste, jetzt weiss ich warum Felix so viel Werkzeug mitschleifen wollte, samt Spezial-Werkzeug für das Pully. Und ich schwor da, dass ich ab sofort nie nie mehr einen blöden Spruch über soviel "unnötiges Gewicht" in unserem Reiseköfferchen loslassen werde. Nie mehr, Ehrenschwörenwort! Wir haben alles gebraucht für die Reparatur. Und das ging erst noch zagzag.
Und mein Grizzlylein brummelte darnach wieder frischfröhlich vor sich her. Und einen Camping fanden wir gegen 22.00 h auch noch. In Celles-sur Belle; schon ganz nah am blauen Papier auf der Strassenkarte...

     



printemps, 2001 ©femaja-team