Der Reisegefährte an der Kugel



 
 

Für die notwendigsten Utensilien entschieden wir uns für einen "kleinen" Anhänger;-)
Innenmasse LxBxH 203x112x35cm (ohne Deckel).
Aus lauter Bequemlichkeit einerseits, aus Luxusgründen andererseits.
Denn wer kennt das nicht: das ewige Aufstellen eines Zeltes (und das auch des öftern bei Regen) und die absoluten Minimalisten sind wir auch nicht gerade!
Zusätzlich, da wir doch unabhängig unterwegs sein wollen, dient der Anhänger auch als "Rucksack" für doch einiges an Werkzeugen, Ersatzteilen, Bekleidung und Verpflegung.

 
 
 

Zuerst mal galt etwas Wichtiges unsererseits von Anfang an zu eliminieren: Wasser sollte nach Möglichkeit draussen bleiben!
Wir haben die Hohlräume ausgeschäumt und beidseitig abgedichtet.

 
 

Eine Reeling benötigen wir auch noch obendrauf für das Dachzelt. Die Masse für den Abstand haben wir vom Grizzly angenommen (man weiss nie ob mal einer für den Notfall drauf kommt). Das Material haben wir vom Sanitärbereich, es muss ja auch noch was herhalten. Die Halterungen sind verzinkt und die Rohre aus Chromstahl.
Jetzt noch das Klappzelt montieren und fertig ist unser Häuschen. Das Klappzelt ist in 2 Minuten aufgestellt.Mega, nicht?

 


Die Suche nach dem für uns richtigem Dachzelt hat sich am Anfang noch als recht schwierig dargestellt. Die meisten Hersteller haben sich auf Baumwolle spezialisiert, die sehr geeignet für trockene Gegenden (zB. Wüste) sind und als Zubehör eine Thermohaube anbieten. Da tropft einem sicher der eigene Schweiss wieder runter. Nach eifrigem Suchen haben wir einen Hersteller im Raum München gefunden, der unseren Erwartungen voll entsprach.
Der Zeltstoff besteht aus Airtex und das Dach ist mit Valmex beschichtet. Alle Dachnähte sind verschweisst, und damit dauerhaft dicht. Das Material ist gegen Stock-, Pilz- und Schimmelflecken resistent. Mit dem Moskitonetz ist das Zelt zweischichtig. Das Zelt kann auch allseitig belüftet werden.

 
 


Nach der ersten Reise mit dem Anhänger stellte sich heraus, dass noch ein paar Änderungen anfallen. Warum? Wer will den heute noch auf Strom verzichten und genug Stauraum hat man sowieso nie. Der Hersteller unseres Zugfahrzeugs garantiert ja schliesslich 500kg Anhängelast. Und wir glauben's ihm.

Die Seitendeckel sind so konstruiert, das kein zusätzliches Schloss erforderlich ist. Wie? Ganz einfach: es wurden zwei Metallplatten so aufgeschweisst, das beim geschlossenen Hauptdeckel diese separat nicht zu öffnen sind.

 

Jetzt alles demontieren, denn es muss alles noch angestrichen werden. Wer hat schon gerne alles rostig.Das ganze Blech richtig anschleifen und mit Zweikomponeten-Grundierung und Deckfarbe anstreichen.









Das wär's im Moment, aber vielleicht fällt mir noch was ein für eine Erweiterung.

Der Grizzly wird es mir danken, wenn nicht noch mehr Zubehör dazukommt. (und Manu auch...).